Unser Verein wurde im Jahr 1908 gegründet und gehört mit über 100 Mitgliedern (davon sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche) zu den größten Schachvereinen in Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 9 Mannschaften und mehreren Mannschaften in der Nachwuchsliga nehmen wir aktiv am Spielbetrieb teil. NEUGIERIG geworden? Egal wie alt, egal ob Anfänger oder erfahrener Vereinsspieler - scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen! Unser Spielabend findet samstags ab 15 Uhr (Jugend und Erwachsene) bzw. ab 17 Uhr (Erwachsene) im Otto-Hahn-Gymnasium (Eingang blaues Tor in der Langstraße) statt.

Spielbetrieb Jugend 18/19

Spielbetrieb Frauen 18/19

Sarian, Gaya (1258) –  Haas, Madeleine (---), Pfälzische Jugendeinzelmeisterschaft U14w 2019

Schwarz am Zug gewinnt.

Zur Lösung:

Die Partien unserer ersten Mannschaft in der Oberliga Südwest, sowie aller anderer Mannschaftskämpfe der Oberliga Südwest können hier online nachgespielt und analysiert werden.

Sieg und Niederlage

Bezirksliga

Mit einem in der Entstehung etwas unglücklichen 3,5-4,5 beim SC Rülzheim II verpasst die Vierte den Befreiungsschlag in der Bezirksliga Süd-Ost und steckt nun mitten im Abstiegskampf fest. Einem Sieg steuerten Manfred Mühlan, Moritz Spohn und Paul Müller bei, ein Remis erreichte Hannes Jensen. 
In der nächsten Runde am 12.1.20 empfängt Landau IV im Abstiegskrimi den Tabellenletzten SC Sondernheim. Landau III, an diesem Spieltag spielfrei, empfängt dann im Spitzenspiel Tabellenführer Turm Kandel.

Kreisklasse

Nicht zu stoppen war im vorgezogenen Spiel der Kreisklasse die Neunte um Mannschaftsführer Thomas Mietzner von Bellheim V. Sven Küchle und Marc Mängel gewannen ihre Partien, Thorald Genseke erreichte ein Remis zum 2,5-1,5 Erfolg. Damit bleibt Landau IX Spitzenreiter der Kreisklasse.

Auswärtssieg a la Klingonaise

Mit einem auch in der Höhe verdienten 7-1 Kantersieg über den SK Altenkirchen bleibt die erste Mannschaft mit 4-2 Punkten auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze der Oberliga Südwest. Nach einem schnellen Sieg im Königsangriff durch Adrian Karpa, remisierte Jochen Bruch in ausgeglichener Stellung. Björn Kopp erlegte mit doppeltem Turmopfer den gegnerischen König mit Mattangriff, Matthias Lang gewann in Gewinnstellung durch Zeitüberschreitung seines Gegners. Patrick Köhler gewann im Mittelspiel zwei Leichtfiguren gegen einen Turm und konnte schließlich im Königsangriff den Landauer Mannschaftserfolg sicher stellen. Spitzenbrett Torsten Lang verbesserte Zug um Zug seine Druckstellung und gewann einen Läufer und damit die Partie. Nach fast sechs Stunden Spielzeit stellte Johannes Vogel im ausgeglichenen Turmendspiel seine Gewinnversuche ein und einigte sich auf Remis. Kurz darauf nutzte Dieter Schatz in ohnehin schon aussichtsreicher Position eine Unachtsamkeit des Gegners, wandelte einen Bauern zur Dame und somit zum Partiegewinn um. In der nächsten Runde am 8.12.19 erwartet Landau den SC Turm Illingen. Gespielt wird ab 11 Uhr in der Mensa der Integrierten Gesamtschule in der Schneiderstraße.

Unsere drei Kreisklassenmannschaften waren am Wochenende ebenfalls am Brett. Im letzten Landauer Duell setzte sich Landau 7 gegen Landau 8 durch. Es gewannen Harusan Kantharajah, Samuel Lang und David Sarian. Wilfried Leppla schaffte den Ehrenpunkt für die Achte.

Mit 4-0 gegen die SG Speyer-Schwegenheim VII setzte sich die damit weiterhin als Spitzenreiter am Platz an der Sonne verweilende neunte Mannschaft durch. Es gewannen Sven Küchle, Thorald Genseke, Leo Schefczik und Jonas Roth.

 

Landau II unterliegt Spitzenmannschaft aus Kaiserslautern denkbar knapp

In der 2. Rheinland-Pfalz-Liga Süd standen nach drei Runden zwei Mannschaften mit je drei Siegen an der Spitze. Am vierten Spieltag, dem 30-jährigen Dienstjubiläum von Lena Odenthal, empfing die eine (Frankenthal) die Neustädter, während die andere, die SG Kaiserslautern 1905, sich an der Queich einfand, um die Aufstiegsambitionen des Tabellendritten Landau II zu testen. Wie in der Vorberichterstattung bereits erwähnt, war damit ein Gegner in Landau zu Gast, der vor Kraft kaum laufen kann und auch diesmal wieder einen DWZ-Schnitt jenseits der 2100er-Marke auf die Waage brachte (ø 2114)! Die Landauer (ø 2051) wollten mit kämpferischer Entschlossenheit entgegenhalten und fanden in der Vorbereitungsphase unerwarteten Zuspruch. Ein Spieler, der selbst nicht antreten konnte, betätigte sich ungefragt als Prophet und verkündete per Rundmail: „… [es wird] übrigens ein 4,5:3,5-Sieg für uns: An 1-3 gibt es mit Johannes an Bord mindestens Ausgleich gegen die Jungspunde (=), an 4-6 werden Dieter, Thomas und Nico die evtl. mit 2 FMs bestückte Lauterer Mittelachse unter Schmerzen zum Stehen bringen (-1) und an 7-8 wird es ein Augenschmaus (+ 2).” Nun, der Prophet muss wohl noch ein wenig üben, denn damit waren zwar tatsächlich 7 von 8 Ergebnissen korrekt vorausgesagt, entscheidend war allerdings das achte.

Dass es so eng werden würde, war zu Beginn gar nicht abzusehen, denn los ging es direkt mit drei Niederlagen! Zuerst erwischte Nico Kopp (2020), für den in dieser Saison bislang wenig zusammen läuft, an Brett 6 gegen Marius Lauer (2062) einen katastrophalen Start: Suboptimale Neuerung in Zug 6, fast schon erzwungenes Qualitätsopfer in Zug 8, de-facto-Verluststellung nach Zug 9. Brrr! Mit kräftiger Hilfe des Gegners hielt Nico aber den Laden zusammen und man durfte bereits auf ein Wunder à la Bingen hoffen, doch dann…

Warum Schachspieler mal eine Bootsfahrt unternehmen sollten

Der vermutliche beste Schachblog Deutschlands wird zurzeit am Bodensee betrieben, das vermutlich beste offene Schachturnier Deutschlands hingegen jährlich am Tegernsee ausgerichtet. Gut, mit dem Grenke Open mögen die „Offenen Internationalen Bayerischen Meisterschaften“ in puncto Teilnehmerzahlen, Dotierung der Sonderpreise und Carlsen-Gucken nicht konkurrieren können. Gibt es aber in Karlsruhe einen See (außerhalb des Zoos)? Eben! Und da so ein See, wie wir gleich sehen werden, nicht nur ästhetische Reize bietet, macht sich Jahr für Jahr im Oktober ein kleines Grüppchen von Schachbegeisterten aus der Südpfalz auf den Weg in die Bayerischen Alpen, um ihrer Passion zu frönen und vielleicht doch einmal einem richtigen Großmeister das Bein zu stellen. In diesem Jahr waren das Uwe Hünerfauth (1999), Adrian Karpa (2133), Jürgen Möldner (2239)*, Anke Ohrschiedt-Eghbali (1539) und Dieter Schatz (2080).

Für Uwe, Landauer Urgestein und zurzeit gerade im Mannschaftskampf-Sabbatical, funktionierte der Plan mit dem Großmeister nur bedingt, denn sein Erstrundengegner GM Sergei Azarov (2586) wies nach, dass auch schwache Großmeister (also solche unter 2600 ELO) ziemlich gut Schach spielen können. In der Folge kämpfte Uwe jedoch unverdrossen gegen schlechte Form und eine Erkältung an, so dass am Ende nicht nur ordentliche 5/9 auf seinem Punktekonto standen (bei leichtem DWZ-Aderlass) sondern in Runde Nr. 7 auch eine sehr hübsche Partie zustande kam.

Die Auslosung ergab dabei für Uwe eine Schwarzpartie gegen den Heidelberger Schachfreund Bernd Zieger (1869). Zur Vorbereitung wählte Uwe, ja richtig, eine Bootsfahrt über den Tegernsee. Ungestört von Vereinskameraden – die liefen derweil um den See – erkundete Uwe allein mit seinem Silikonfreund die Stärken und Schwächen seines nächsten Gegners. Schon bald hatte er etwas entdeckt, was einen Versuch wert zu sein schien…

Zieger, Bernd – Hünerfauth, Uwe (OIBM 2019)

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Sf6 4.Sg5 Wie erwartet, ist der Heidelberger Schachfreund kein Spielverderber und lässt das solide 4.d3 bleiben! 4…d5 5.exd5

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